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Implantate und Knochenersatzmaterialien

3DCeram setzt die FCP-Technologie ein, eine innovative Technologie zur Herstellung maßgefertigter Einzelstücke oder kleinerer Serien von Knochenersatzmaterialien (intervertebrale Cages und Tibia-Osteotomie-Keile) und Schädel- oder Kieferimplantaten.

FCP: einceramic cranial implat exklusives Verfahren zur Porositätsprüfung von Ersatzmaterialien

Mit Hilfe der FCP-Technologie können anders als bei Implantaten, bei denen die Porosität durch die Zugabe von organischem Schaum oder Quellmitteln entsteht, die Lage und die Geometrie der porösen Bereiche in den keramischen Ersatzmaterialien überprüft werden. Eine 3-dimensional strukturierte Porosität sowie ein gleichbleibender Durchmesser der vollständig miteinander vernetzten Poren begünstigen die Osseointegration und die mechanische Festigkeit der Ersatzmaterialien. Bei Druckbelastung ist Letztere 3 bis 5 Mal höher als bei herkömmlichen Porenstrukturen. FCP kann somit das Risiko, dass bei der Handhabung und dem Einsetzen des Implantats kleinste Teile abbrechen, deutlich verringern und reduziert dadurch die Gefahr postoperativer Entzündungen erheblich.

Rekonstruktionschirurgie: Der Chirurg passt das Medizinprodukt an seinen Patienten an.

Basierend auf der Stereolithografie hat 3DCeram ein exklusives Herstellungsverfahren für

maßgefertigte biokera

mische Schädelimplantate entwickelt: Bio Cranium®. Durch unsere individuell angepassten Keramikimplantate aus Hydroxyapatit können größere Knochendefekte des Schädeldachs und im Kieferbereich repariert und so der Schutz der darunterliegenden anatomischen Strukturen sichergestellt werden. Dieses individuell angepasste Verfahren wird auch in der Rekonstruktionschirurgie eingesetzt, und zwar bei Patienten, die im Schädel-Gesichts-Bereich unter einem Verlust an Knochensubstanz leiden oder bei denen dies nach einem chirurgischen Eingriff wahrscheinlich ist. Keramikimplantate sind eine Alternative zu Knochenspänen, die häufig dem Patienten selbst entnommen werden, und ersparen diesem so zusätzliche Schmerzen.

Der Chirurg bleibt dabei das Herzstück des Eingriffs, den er steuert, indem er das Medizinprodukt an die Bedürfnisse seines Patienten anpasst. Das digitale 3D-Modell des zu reparierenden Knochendefekts wird direkt aus den präoperativen Scanningdaten des Patienten und den vom Chirurg erteilten Anweisungen erstellt. Der Chirurg analysiert das Modell und entscheidet, welche Form und welche Struktur der porösen Bereiche sich für eine erfolgreiche Integration der Prothese eignen. Das bis auf den Zehntelmillimeter genaue und sehr kurzfristig hergestellte Implantat ist optimal an die Morphologie des Patienten angepasst und ermöglicht eine hervorragende Rekonstruktion.

Unterstützung der Osteokonduktion und des Knochenremodeling

Als synthetische Werkstoffe, die dem Knochen am ähnlichsten sind, werden Kalziumphosphat-Keramiken, zu denen auch Hydroxyapatit und Trikalziumphosphate zählen, in Medizinerkreisen allgemein wegen ihrer osteokonduktiven Eigenschaften geschätzt, vor allem, wenn die Größe der Makroporen und die Porosität der Vernetzung kontrolliert werden. Das Risiko einer Abstoßungsreaktion ist so gering wie möglich. Die von 3DCeram hergestellten Knochenersatzmaterialien weisen aufgrund ihrer ausgerichteten Porosität eine bessere Biokompatibilität auf.

Eigenschaften unserer mit FCP (Fast Ceramic Production) hergestellten Knochenersatzmaterialien:

- biokompatibel

- osteokonduktiv

- gute mechanische Eigenschaften

- mittelfristig resorbierbar

- leicht lagerfähig

- gut bearbeitbar

- bezahlbar