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Technologie

Beispiel: Herstellung maßgefertigter Implantate aus Hydroxyapatit (Kalziumphosphatkeramik)

In Zusammenarbeit mit dem CTTC entwickelt 3DCeram seit 2001 eine einzigartige Technologie zur Herstellung maßgefertigter biokeramischer Schädelimplantate auf Basis einer 3D-Datei, die direkt anhand der aus dem Patienten-Scanning ermittelten Daten erstellt wird. Diese Technik ermöglicht die Herstellung langlebiger biokompatibler Implantate, die an die Morphologie des Patienten angepasst sind und den Wünschen des Chirurgen entsprechen, so dass keine Knochenverpflanzung notwendig ist. Dadurch können Operationszeiten und die Dauer des Krankenhausaufenthalts des Patienten verkürzt werden.

Das ausschließlich von 3DCeram genutzte FCP-Verfahren (Fast Ceramic Production) verläuft in 3 Phasen:

Phase 1: Anfertigung eines digitalen dreidimensionalen Modells des zu reparierenden Knochendefekts auf Basis der präoperativen Scanning-Daten des Patienten und der Anweisungen des Chirurgen (Etappen 1, 2 und 3).

Phase 2: Herstellung des mehrschichtigen Implantats nach einem FCP-Stereolithografie-Verfahren, auf Basis einer Polymermischung und Hydroxyapatitpulver (Etappen 4, 5 und 6).

Phase 3: Herauslösung des Polymers durch Erhitzung und anschließende Sinterung des Implantats (Etappen 7, 8 und 9).