Biomedizin

Herstellung von Knochenersatz und Implantaten aus Keramik

Seit über 10 Jahren nutzt 3DCeram 3D-SLA-Druckverfahren zur Herstellung maßgefertigte Teile oder kleiner Serien von Knochenersatz (Zwischenwirbel- und Schienbeinimplantate, sowie Kiefer- und Schädelimplantate).

Unsere 3DCeram-Keramikmaterialien sind:
      • biokompatibel
      • osteokonduktiv
      • von guter mechanischer Qualität
      • mittelfristig resorbierbar
      • leicht aufzubewahren
      • einfach zu verarbeiten


Exklusives Verfahren zur Kontrolle der Porosität des Ersatzmaterials

Die additive Fertigung ermöglicht es, Lage und Geometrie der porösen Bereiche des keramischen Ersatzmaterials zu steuern, im Gegensatz zu Implantaten, bei denen die Porosität durch Zugabe organischen Schaums oder porenbildender Mittel erhalten wird.
Die in drei Dimensionen strukturierte Porosität und der gleichbleibende Durchmesser der total untereinander verbunden Poren fördern die Osteointegration und die mechanische Festigkeit des Knochenersatzes.
Letztere ist hinsichtlich Kompression 3 bis 5 mal höher als diejenige klassischer poröser Strukturen. Die Gefahr des Abbrechens kleinster Fragmente bei Handhabung und Einbringen des Implantats ist wesentlich geringer, und somit auch das Risiko postoperativer Entzündungen.

Wiederherstellungschirurgie: Der Chirurg passt die medizinische Vorrichtung seinem Patienten an.

Basierend auf der Stereolithografie hat 3DCeram das exklusive Herstellungsverfahren Bio Cranium® für maßgerechte biokeramische Schädelimplantate entwickelt. Unsere Hydroxylapatit-Keramikmaterialien ermöglichen bei starken Schädigungen von Schädeldecke und Kieferpartien die Fertigung maßgerechter Knochenersatzelemente und somit den Schutz der unter den geschädigten Stellen befindlichen anatomischen Strukturen. Diese Maßanfertigungsmethode wird auch bei der Wiederherstellungschirurgie für Patienten verwendet, bei denen infolge eines gesichtschirurgischer Eingriffs Knochensubstanz entfernt wurde. Keramik-Implantate bieten sich als Alternative für Knochentransplantate an, die meist dem Patienten selbst entnommen wurden und diesem zusätzliche Schmerzen erzeugen, die somit ausgeschaltet sind.

Der Chirurg steuert den Eingriff durch Anpassung der medizinischen Vorrichtung an die Verletzung seines Patienten. Das digitale 3D-Modell des zu behebenden Knochendefekts wird direkt aus den präoperativen Scandaten des Patienten und den vom Chirurg gegebenen Empfehlungen erstellt. Dieser legt anhand seiner Untersuchungen die Form und Struktur geeigneter, die Integration des Ersatzmaterials fördernder poröser Bereiche fest. Das in kürzester Zeit mit einer Präzision von Zehntelmillimetern gefertigte Implantat ist dem Körperbau des Patienten genau angepasst und gewährleistet eine Wiederherstellung höchster Qualität.

Förderung der Osteokonduktion und Remodellierung der Knochen.

Die dem Knochenmaterial sehr verwandten Calciumphosphatkeramiken, darunter das Hydroxylapatit oder die Tricalciumphosphate, werden in der Medizin auf Grund ihrer osteokonduktiven Eigenschaften sehr geschätzt, insbesondere, wenn es darum geht, die Größe der Makroporen und die Verbindungsporosität zu steuern. Sie weisen das geringste Abstoßungsrisiko auf. Von 3DCeram gefertigte Knochenersatzelemente sind auf Grund ihrer orientierten Porosität optimal biokompatibel.
Telefon : +33 (0)5 55 04 10 90
Email : info@3dceram.com
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