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Technologien additiver Fertigung: 3DCeram übernimmt neue 3D-Druck-Verfahren in seine R&D-Tätigkeiten

Januar 6, 2014

6 Januar 2014. 3DCeram verstärkt seine Position als wesentlicher Akteur additiver Fertigung von Keramikteilen. Seit vier Jahren verfolgt das Unternehmen, unterstützt von der Region Limousin und der Bank BPI, sein proaktives Innovationsprogramm. Im Rahmen dieser Dynamik wurde nun ein ganz neuer 3D-Drucker erworben, der zum weiteren Aufbau dieses spezialisierten Fach- und Produktionszentrums in Frankreich beitragen soll.


Im Jahr 2009 hatte das "Centre de Transfert de Technologies Céramiques (CTTC) - Zentrum für Keramik-Technologietransfer) Christophe Chaput und Richard Gaignon diese Entität überlassen, welche bei der Entwicklung von Anwendungen der Stereolithografie auf Keramik erste Ergebnisse zeigte. Diese beiden am ENSCI ausgebildeten Ingenieure waren bereits damals vom außerordentlichen Potential der Technologien additiver Fertigung überzeugt, einem Verfahren bei dem Teile durch die schrittweise Zufügung einer Keramikschicht aufgebaut werden. Es war deshalb selbstverständlich, dass sie ihre Firma zur Anmeldung Ihrer Ambitionen auf dem Gebiet additiver Technologien 3DCeram nannten. Sie zeigten hiermit auch ihren Willen zu Einrichtung eines diesem Thema gewidmeten Fachzentrums in der Region Limousin. Der heute von additiven Technologien ausgelöste Boom bestätigt die durch ihr damaliges Handeln zum Ausdruck gebrachte Weitsicht.


Indem sich 3DCeram zunächst auf seine einmalige Beherrschung der Stereolithografie, der heutzutage präzisesten 3D-Druck-Technologie stützte, erwarb es sich auf dem Gebiet der additiven Fertigung unvergleichliche Kenntnisse. Das Unternehmen verfügte somit über die Voraussetzungen dafür, seine Kunden bei der Abfassung ihrer Lastenhefte (Festlegung ihrer Anforderungen), der Fertigung leistungsstarker einsatzfertiger Keramikteile und auch der Erstellung ihrer CAD-Dateien zu unterstützen.


Dank der durch diese Innovation ermöglichten Vorwegnahme der Kundenerwartungen fand sich das Unternehmen durch seine Unterstützung bei der Auslegung der Teile ganz am Beginn der Wertschöpfungskette. Um von diesen neuen additiven Technologien maximal profitieren zu können, musste 3DCeram neue Regeln und digitale 3D-Design-Tools schaffen. 2011 konnte es nach Erwerb eines Weißlicht-3D-Scanners zur Entwicklung gewisser Objekte wirksame Lösungen liefern (durch Reverse Engineering, Schaffung einer 3D-Datei existierender Teile), welche eine rasche Erstellung der zur Herstellung benötigten CAD-Dateien ermöglichten. Diese Ausrüstung erlaubte auch eine Verbesserung der Herstellungspräzision und eine Verkürzung der Produktionsfristen, und konnte somit den besonderen Anforderungen für Luxusartikel oder in der Biomedizin benötigte Teile genügen.


Derzeit baut 3DCeram sein Know-how weiter aus und erweitert sein Geschäftsangebot durch Investierung in eine ganz neue auf der FDM-Technologie (Fused Deposition Modeling) beruhenden 3D-Druckvorrichtung. Dank dieses Druckers kann es neue Lösungen zur additiven Fertigung von Keramik entwickeln und für dieses Druckverfahren geeignete Keramikformulierungen liefern.

Diese Investition ist ein weiterer Schritt zur Schaffung eines echten Fachzentrums für auf Keramik angewendete additive Technologien, womit französisches Know-how auf dem Gebiet der Keramik aufgewertet wird und eine industrielle und technologische Dimension erhält.

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